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Mittlerweile wohne ich seit gut zwei Wochen in Hamburg. Die Verpflegung ist o.k., es wird mit mir gespielt und erlebnisreiche Spaziergänge runden meinen Tagesablauf ab. Doch manchmal muss ich alleine etwas ausprobieren.
Kaum ist die Terrassentür geöffnet, hopse ich hinaus. Seit ein paar Tagen interessiert mich die Hausecke. Was könnte sich dort unter dem Rasen verbergen? In die Pfoten gespuckt, das Grün beiseite gekratzt und mit dem Erdaushub beginnen ist die eine Sache. Die andere Sache steht in Form des Erziehungsberechtigten plötzlich hinter mir. Meine baulichen Veränderungen werden mittels eines großen Steins vereitelt. Also keine Tiefgarage an dieser Stelle? Auch an anderen Orten darf ich meine Grabungen nicht fortsetzen. Etwas beleidigt wackle ich zu meinem Futternapf. Gut gestärkt gehe ich wieder zur mittlerweile geschlossenen Terrassentür. Auf mein erstes Quieken bekomme ich zu hören: „Es wird nicht gebuddelt!“ Ein drängelndes zweites Mal hat Erfolg. Mit den Worten: „Vielleicht muss er. Es wäre das erste Mal, dass er Bescheid gibt,“ wird die Tür geöffnet. Treffer, das ist es! Welch eine Freude über meine beginnende Stubenreinheit.
Zugegeben, ein paar Mal noch ist meine Blase schneller als ich, aber das habe ich in ein paar Tagen auch in den Griff bekommen.
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