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Der Count-down läuft. Am Sonnabend, 13. September 1997, geht's gegen neun Uhr von Hamburg in Richtung Schleswig-Holstein. Nach langen sechs Wochen des Wartens wird Moppel nach Hamburg importiert. Beim letzten Besuch vor 14 Tagen hatte er keine Ähnlichkeit mehr mit einem Maulwurf – so wie beim ersten Mal im zarten Alter von elf Tagen.
Es ist endlich so weit: Welch ein Glück, mit diesem kleinen Paket auf dem Arm von jetzt an das Leben teilen zu dürfen! Die bereitgestellten Dinge werden entgegen genommen: Hundetransportkiste, Kamm, Striegel, Futter und jede Menge gute Ratschläge. Moppels Dank, nein - von nun an „Rico“, besteht aus einer Pfütze.
Im Auto wuselt das putzmuntere Kerlchen auf dem Schoß herum. Doch schnell wirkt die ihm unbekannte Art der Fortbewegung einschläfernd. Kurz vor dem neuen Zuhause kommt das Erwachen gefolgt von ungezähmter Übelkeit. Das Ergebnis liegt gottlob nicht auf der Hand, sondern auf den unter Rico ausgebreiteten Handtüchern.
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